copy`n`past/e
die ausstellung copy`n`paste fokussiert arbeiten, die uwe bressnik 2014–15 entwickelt hat – sie sammeln, restrukturieren und reinterpretieren die grundlegenden materialien der werkgruppe „telerealismus“ aus den jahren 1991–93. damals war das großflächig angelegte copynpaste gerade für die computergrafik entdeckt worden und ebnete innovative und ungeahnte wege für die darauf basierende ausschnitts-, überlagerungs- und vervielfältigungsästhetik – auch und besonders zur erstellung „neuer“, analoger und malerischer bild-räume. fast ein vierteljahrhundert später gewinnen diese konzepte wieder an brisanz, jetzt als werkzeug einer sich endlich ins analoge auflösenden digitalen welt. |